Presse

Presse
12.02.2015, 00:01 Uhr
Für bessere Kommunikation
Dr. Michael Steenken seit Dezember CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender
Der Scharreler spricht über erste Ziele. Eines davon ist, neue Mitglieder für die CDU zu gewinnen.
Dem Mitgliederschwund entgegenzuwirken und die Kommunikation innerhalb der CDU zu verbessern, das hat sich Dr. Michael Steenken aus Scharrel auf die Fahne geschrieben. Schon nach seiner Wahl zum CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Saterland im Dezember 2014 hatte der Rechtsanwalt und Notar angekündigt, sich dafür zu engagieren, neue Mitglieder zu gewinnen.
 
Wie berichtet, hatte der 41-Jährige das Amt des Gemeindeverbandsvorsitzenden von Heinz Steenken übernommen, der dieses Amt fast 20 Jahre lang ausübte.
 
165 Mitglieder
Insgesamt zähle der Verband, so der gebürtige Gehlenberger, 165 Mitglieder. „Wir haben nur zwei Mitglieder die 25 Jahre und jünger sind, 32 sind Frauen – knapp 20 Prozent – 19 sind zwischen 30 und 40 Jahre alt und über 100 sind 60 Jahre und älter“, sagt Steenken, der verheiratet und Vater von vier Kindern ist.
 
Von daher wolle er besonders junge Männer und Frauen für den Verband gewinnen. Steenken: „Je mehr Mitglieder, desto mehr ist das Saterland auf Kreisebene vertreten. Wenn der Verband ein Thema hat, was für die Mitglieder wichtig ist, kann ich versuchen, dafür zu sorgen, dass es auf die Tagesordnung des Kreisparteitags kommt.“
 
Viele Ideen gebe es bereits. Im Januar habe Steenken mit dem Vorstand zusammengesessen und Ideen gesammelt, wie man den Mitgliederschwund stoppen kann. Die nächste Sitzung findet im Februar statt. „Dann wollen wir nächste Schritte beschließen“, so der 41-Jährige. Unter anderem denke man über eine Homepage nach. Auch über Facebook wolle man kommunizieren.
 
Ein zweites Anliegen ist dem Juristen die Verbesserung des Kommunikationsflusses. „Ich möchte den Kontakt zu jedem Mitglied verbessern“, sagt Steenken. Mit der Bundes- und Landes-CDU finde ein guter Informationsaustausch statt. Wichtig sei aber, dass die Newsletter auch an die Mitglieder weitergegeben werden. „Die Meinung der Mitglieder ist sehr wichtig“, betont der Scharreler.
 
Öffentlichkeit informieren
Um die Öffentlichkeit über das Wirken des Verbandes zu informieren, habe man vor, die Mitgliedervesammlung im Mai mit einer öffentlichen Veranstaltung zu kombinieren. Ein Thema werde das neue Landesschulgesetz sein. Eine wichtige Aufgabe sei in nächster Zeit, die Kandidaten für die Kommunalwahl 2016 aufzustellen. „Das ist in der Vergangenheit schon sehr gut gelaufen unter meinem Vorgänger“, meint der Scharreler. Daran wolle er anknüpfen.
 
Bei seiner Arbeit als Verbandsvorsitzender, so Steenken, werde die Kommunalpolitik eher eine untergeordnete Rolle spielen. Er orientiere sich an aktuellen Themen wie der Aufnahme von Flüchtlingen. Deutschkurse für Eltern und Kinder seien zum Beispiel wichtig.
 
Teamarbeit wichtig
Auch der Mindestlohn ist Thema. Die Idee des Verbandes: Mit Firmen, Angestellten und Minijobbern im Saterland sprechen und ihre Erfahrungen einholen. „Sobald wichtige Themen auftauchen, leite ich es an die richtige Stelle weiter“, sagt Steenken – auf Landesebene an Karl-Heinz Bley, auf Bundesebene an Franz-Josef Holzenkamp.
 
Der Scharreler, der im Saterländer Gemeinderat vertreten und Vorsitzender des Ausschusses für Planung, Bau und Umwelt ist, habe das Amt des Vorsitzenden übernommen, da der Vorstand ihm versichert habe, ihn zu unterstützen. Steenken: „Es muss viel im Team gemacht werden, sonst funktioniert es nicht.“